On the boat again…

Nach einer ziemlich entspannte Autofahrt (das Lenkrad musste bestimmt so 10 mal bewegt werden…), sind wir nun am letzten Ort unserer Reise angekommen: Cairns.

Hier verbringen wir nun die letzten 5 Tage, 2 davon wieder auf einem Segelboot, um noch einmal Schnorcheln (Tini) und tauchen (Steffen) zu gehen. Diesmal richtig mitten drin im Great Barrier Reef.

Diesmal gönnen wir uns den Luxus, eine Unterwasserkamera zu leihen, uns auch das Farbenspiel festhalten zu können.

1. Stop: Tini sieht 2 Schildkröten und schwimmt mit Ihnen eine Stück mit und schaut zu wie sie sich lustig von der Strömung hin und her schaukeln lassen. Steffen sieht 2 Haie 🦈, aber keine Angst, keine weißen Haie und somit um einiges kleiner und nicht interessiert an einer menschlichen Mahlzeit.

2. Stop: wir sehen viele kleine Nemos!!!! 😍 und das lustige, sie putzen sich wirklich in den Anemonen wie im Film dargestellt bzw schwimmen raus und rückwärts wieder rein. Sehr lustig. Wir sehen auch noch 2 Schildkröten, diesmal etwas entfernter und einen komischen häßlichen großen Fisch mit irgendwelchen Stacheln auf dem Rücken.

Magnetic Island – Schlafen im Tierreich

Nach der Segeltour ging es weiter zu unserer nächsten Station nach Magnetic Island, eine kleine paradiesische Insel bei Townsville. Unsere Unterkunft ist ein Traum – eine riesen Terrasse mit Blick in einen jungelartigen Garten. Die Geräuschkullisse ist dementsprechend. Vogelgezwitscher jeglicher Art, Vogelschreie, diverse Tierlaute, und ab und zeigt sich auch einer der Waldbewohner: ein Wallaby und Papageien sind hier auf jeden Fall zu Hause.

Der Hauptgrund, warum wir auf die Insel gefahren sind, sind jedoch die im freier Wildbahn lebenden Koalas. Also ging es gestern los. Da die hier lebenden Koalas sehr klein sind, sind sie gar nicht so leicht zu sehen, aber irgendwann entdeckten wir ein paar Touris im Wald, die voller Begeisterung in den Baum starrten – da war also einer der kleinen Wollknäule! Und sogar so positioniert, dass man ihn sogar hätte streicheln können, was wir aber nicht gemacht haben. Wir haben gelesen, dass sie das nicht mögen und es nur tolerieren, weil sie zu faul sind. Also lieber nur Fotos, das aber sehr ausgiebig. Das Model war auch sehr gnädig und hielt still. Ein wenig später entdeckten wir auch noch ein Junges im Baum. Das zeigte uns jedoch nur seinen Allerwertesten…

Ein Stückchen weiter konnten wir dann noch einen weiteren Koala entdecken. Der war jedoch etwas verängstig und ist auf den Baum hoch als wir kamen. Dort hat er wahrscheinlich sein Tages-work-out vorgenommen, um dann schnell wieder weiterzuschlafen.

Und das ist das Revier, in dem die Koalas leben dürfen:

In meinem nächsten Leben werde ich Koala: hier leben, 18 Stunden schlafen und ein ganzes Revier für mich. Wir haben gelernt, dass Koalas nicht in Gemeinschaft leben, sondern ungefähr 1 qkm für sich beanspruchen – dafür, dass sie sich eh nicht bewegen, ist das schon ganz schön dekadent…

Findet Nemo

Das neue Jahr zeigte sich die ersten Tage von seiner besten Seite. Nach einer turbulenten Nacht in der Kajüte (nicht, was ihr denkt… es war nur sau windig…) und wenig Schlaf, ging es frühs gleich weiter zu unserem ersten Zwischenstopp zum Schnorcheln. Ich muss sagen, ich bin ja eher skeptisch, was die Unterwasserwelt angeht, aber zugegebener Maßen muss ich gestehen, dass es schon ziemlich faszinierend ist! Das Riff zeigte sich von einer sehr bunten Seite, auch wenn es schon erschreckend war, zu sehen, wieviel bereits abgestorben war. Einige Passagen waren sehr gruselig, andere wiederum wunderschön. Nemo haben wir leider nicht gesehen, aber dafür einige seiner Freunde. Zum Glück aber nicht Bruce, dafür hingegen Crush. So eine Schildkröte ist schon cool. Wir kamen so nah, dass ich sie gefühlt eine Armlänge vor der Taucherbrille hatte. Wahrscheinlich hat sie mein “Hey Dude” gehört… 🤪

Am whiteheaven Beach haben wir einen kurzen stop eingelegt. Da gab es kleine mini Haie und Rochen.

Zunächst trauten wir uns nicht ins Wasser und haben uns nur am Rand hingesetzt um uns abzukühlen, aber irgendwann haben wir dann doch den Anzug angezogen (um vor Quallen zu schützen) und sind kurz reingesprungen, einfach herrlich!