Kepler Track Day 2

Die Nacht im Bunkbett war zwar lang, aber nicht wirklich erholsam. Für mich (Tini) einfach zu hart und diese Schlafsäcke Rascheln einfach so fürchterlich… Gefühlt habe ich kein Auge zugemacht und so freute ich mich riesig, endlich aufstehen zu dürfen.

Frühstücken könnten und mussten wir reichlich – alles, was wir aßen, mussten wir nicht schleppen, juchu. Meine Schultern freuten sich darüber sehr, denn auch wenn der Rucksack nicht wirklich voll war, musste ich leider feststellen, dass dieser ein kleiner Fehlkauf war und überhaupt nicht für meinen Rücken passte.

Die Sonne lachte und verdrückte den morgendlichen Frost langsam aus dem Tal. Steffen hatte Lust, wieder über den Kamm zurückzugehen, um diesmal die gesamte Aussicht genießen zu können. Bei dem Wetter wäre der Ausblick sicher nich großartiger gewesen, aber keine Beine und mein Kopf signalisierten ein eindeutiges NEIN und wollten lieber die flachere Strecke zurück – und außerdem ist es ja ein Rundweg, und wir wollten ja die gesamte Strecke gehen…

Und so ging es los, durch viel Wald und Moorlandschaften. Und was soll ich sagen? Berge sind auch von unten betrachtet beeindruckend! Nach der abendliche Ansage des Rangers, haben wir auch öfter mal nach oben geschaut und die Vögel beobachtet und einige Piepgurken kamen wirklich zum Vorschein…

Am Ende eine sehr schöne, auch wenn weniger spektakuläre, Wanderung. Nach 24km waren wir dann sehr froh, am Shuttle Bus zurück zu unserem Auto anzukommen. Nach 2 Stunden Fahrt kamen wir dann auch schon bei unserem letzten neuseeländischen Halt an – Cardrona.

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