P. Sherman, 42 Wallaby Way, Sydney

Es hat mich sehr gereizt, diese Adresse als Zieladresse bei der Einreise anzugeben, aber ich habe mich dann doch nicht getraut. Naja, in meinem Kopf ist es trotzdem witzig und die Bilder von Dorie, wie sie die Adresse vorliest, bringen mich zum schmunzeln…

Angekommen am Flughafen, ergatterten wir uns aber erstmal einen Stempel im Pass. Durch die Digitalisierung fällt eigentlich sogar das weg, aber wozu gibt es schließlich die ganzen Seiten im Pass, wenn sie nicht mehr gestempelt werden? Also, Hundeblick aufgesetzt, frohe Weihnachten gewünscht und ganz lieb nachgefragt – Zack, Stempel im Pass.

Unser Hotel hat uns gleich bei der Ankunft sehr beeindruckt: sauber, ordentlich, modern, gemütlich und das Personal sehr freundlich. Und zu unserer Freude, bekamen wir auch noch ein Upgrade. Wenn das kein adäquates Weihnachtsgeschenk war 🙂

Die Sachen abgelegt, schnell frisch gemacht, Kamera geschnappt und raus ging’s in die Stadt. Vieles erinnerte mich an England, am Hafen angekommen war dann aber schnell klar: Wir sind im Sydney! Vor der Harbour Bridge und der Oper tümmelten sich schon etliche Touristen. Die Sonne ging gerade unter, so dass die Oper ständig in anderes Licht getaucht wurde. Ei. Sehr schönes Schauspiel!

Lange hielten wir es jedoch nicht aus, kehrten noch schnell in eines der wenigen offenen Restaurants ein, um dann festzustellen, dass es kein Essen mehr gibt. Also wieder: enttäuscht schauen, Hundeblick aufsetzen, frohe Weihnachten wünschen, Zack – wir bekamen noch essen. Känguru und Lamm. Lecker.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen vom sightseeing. Wir kauften uns ein Ticket für den hopp on/hopp off Bus, ließen uns für ein delux Ticket überreden, in dem noch eine Hafeneinfahrt und der Besuch des towers inbegriffen war, um dann am Hafen festzustellen, dass die Touren nur reduziert fahren auf Grund des Feiertages. Und so fuhren wir nur einmal schnell übers Wasser uns wieder zurück – für ein paar Bilder hat’s gereicht, aber von Rundfahrt kann nicht die Rede sein.

Also haben wir unsere deutsche Beschwerdeseele mal gepflegt und sind zum Office – die wussten von nichts und schickten uns weiter, auch da schaute man überrascht und sagte uns, dass sie nichts machen kann. Also wieder: enttäuscht gucken, Hundeblick aufsetzen, frohe Weihnachten wünschen – Zack, wir bekommen unser Geld zurück. Die Masche funktioniert also einwandfrei…(muss ich bei Steffen auch mal probieren…)

Danach ging es noch an den Bondi Beach, wo unglaublich viele Menschen waren. Kleine und große Kinder mit Surfbrettern en Masse. Verrückt, die Aussies! 🏄‍♂️🏄‍♀️

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *