Hello Queenstown

Heute morgen zeigte sich Klärchen am Mt Cook zum Abschied und wir unternahmen noch eine kleine Wanderung zum Tasman Glacier View.

Danach ging es direkt weiter nach und Queenstown, eingecheckt im YHA und gleich im Anschluss gab es für Tini Queenstown in a Nutshell. Das Wetter klarte wunderbar auf und wir unternahmen eine Wanderung zum Ben Lomond Sumit.

21 Uhr waren wir wieder zurück, schnell umgezogen und rein ins Abendleben von Queenstown. Lecker Eis und natürlich ein Burger beim angesagten Fergburger. Wir mussten eindeutig feststellen das der Burger im Abel Tasman, the Fat tui deutlich besser war.

Was für ein Wahnsinn da, völlig krass. Wir aßen unseren Burger am Hafen und fütterten mit den Brotresten die Enten.

Guten Nacht!

Glamping adé, oder weine nicht, wenn der Regen fällt… dam dam

Gestern nun mussten wir also schweren Herzens unser Paradis verlassen. Wir hatten zwar nicht so gut geschlafen, da der Wind so laut war, dass wir kaum schlafen konnten, aber dennoch sahen wir der Weiterfahrt etwas wehmütig entgegen.

Kein Wunder also, dass wir die Abfahrt sehr lange herausgezögert haben und jede Möglichkeit genutzt, mit Patrick, dem Betreiber des Glampings, über Gott und der Welt zu diskutieren. Ich glaube, er hat es ähnlich genossen wie wir und somit machten wir uns dann erst kurz nach 12 auf den Weg zum Mount Cook.

Da dort für den ganzen Tag Starkregen angesagt war, fiel es uns nicht schwer, uns Zeit zu lassen. Ein wenig Hoffnung, dass sich der Wetterbericht nicht bewahrheitet hatten wir zwar, aber Dort angekommen, mussten wir einsehen, dass er stimmte. Eine einzige graue Suppe empfing uns. Immerhin konnten wir unser Auto direkt vorm Eingang zu unserer Hütte parken, überdacht versteht sich, so dass wir zu mindestens trocken in die gute Stube kamen. Naja, gute Stube ist relativ, schließlich sind wir noch immer ein bisschen verwöhnt von unserer Glamping-Erfahrung. Schnell merkten wir, dass hier der Massentourismus vorzufinden ist und dass die Unterkünfte nur auf Profit ausgerichtet sind. Alles einfach und billig, keine Seele im Ambiente, kein Herz, keine Passion – Tourismus als reine Geldquelle. Naja gut, aber so ist das halt, wenn die Natur drumherum atemberaubend ist, auch wenn wir dies auf Grund des Regens nur erahnen konnten. Um wenigstens noch ein bisschen rauszukommen, sind wir spontan ins Auto gestiegen und wieder aus dem Regen raus gefahren. Der Blick vom See auf die wolkenverhangenen Berge war auf jeden Fall besser als das Grau vorm Fenster. Zwischendurch blitze sogar die Sonne ein wenig durch und wir durften einen Regenbogen bewundern. Und es hoppelten überall kleine Hasen rum 😊

Zurück im düsteren Grau gab es dann noch was zu essen und dann ging es ab ins Bett. Ich muss zugeben, dass dieses schon ausgesprochen bequem ist und wir beide haben super geschlafen. Ganze 10 Stunden – Juchu, es ist Urlaub!

Heute hat sich das Wetter dann zum Glück noch ein wenig geändert. Auf Grund der Witterungsbedigungen entschieden wir uns für eine leichte Tour im Tal – leider hatten diese Idee sämtlich Touristen… und so wanderten wir zwischen zahlreichen Asiaten im städtischen Outfit und könnte uns die eine oder andere Lästereinheit nicht verkneifen: Lippenstift, leichte Schlappen, Kinderwagen, Baumwollsachen – unglaublich wie sich einige auf den Weg begeben, auch wenn dieser leicht war, so gab es genug Steine, Schotter und viele Regen.

Als wir zurück gekehrt waren, war es gerade etwas trocken und so versuchten wir noch eine anspruchsvollere Strecke – berghoch. Sehr gut ausgebaut mit Stufen, aber leider hat dieses Stück mit meinen schlechten Trainigszustand knallhart vor Augen geführt: schnaufen und sehr sehr langsam stiefelte ich Steffen hinterher. Zwischendurch kam das „wandern hassende Kind“ in mir wieder durch und zu meinem Glück ging es auch wieder an zu regnen.

Die Sicht wurde schlechter und plötzlich donnerte es – ob Gewitter oder vielleicht doch ein Abbruch am Gletscher wir wissen es nicht. Auch wenn es bei dem einen Donner blieb, entschieden wir uns für den Abstieg – sehr zu meiner Freude…Völlig durchnäßt kamen wir in der Unterkunft an. Eine warme Dusche bewirkt Wunder und leckere Pfannkuchen von Steffen noch viel mehr…

Christchurch und Lake Tekapo

Gestern hatten wir eine Mammut Strecke zu bewältigen, dementsprechend früh ging es kurz vor 8 von Kaikoura nach Christchurch. Das Wetter war zugezogen und Tini döste mehr oder weniger die gesamte Fahrzeit. In Christchurch legten wir einen 2h Stop ein und machten eine kleine Sightseeingtour, natürlich mit 2 Eis Stops! 🤪

Dann Wetterbericht gecheckt, Tekapo soll die Sonne scheinen. Also von Christchurch ab nach Tekapo und 20km vor Tekapo ist tatsächlich eine Wetterscheide. Strahlender Sonnenschein, warm und dann das Bergpanorama und dazu die Lupinen. Der Hammer. Noch ein Abstecher hoch zum Observatorium und dort im Café umzingelt von viel zu viel Asiaten ein Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Toll hier oben, zu viel Menschen… nichts wie weg in unser Glamping. 👍

Kaikoura Frische Erdbeeren 🍓 im Dezember

Ein kleiner Nachtrag zum Tag in Kaikoura. Nach dem Delphin Event haben wir gefrühstückt und bis zum Mittag ganz Gemütlich entspannt. Zum Nachmittag ging es ins Dorf, etwas Shoppen, dekadenten Fisch genießen, eine kleine Wanderung mit vielen Stops und den Abend ganz gemütlich ausklingen lassen. Happy und zufrieden!

„Happy wife, happy life“

Nachtrag zu gestern:

Mit dieser Weisheit verabschiedeten wir uns gestern vom Aquapackers! Danke an Marc dafür, er hat es verstanden 😉 Steffen probiert sich und pflanzt diese Lebensweisheit in seinen Kopf, gerne helfe ich ihm auch auf die Sprünge, sollte sie mal in Vergessenheit geraten… 🤪

Ansonsten war der gestrige Tag eher entspannt. 12 km Wanderung und 5 Stunden Zeit. Demnach nahmen wir jede Bucht, jeden Strand und jeden Aussichtspunkt mit. Und wer ahnte es…, den Burger am Ende mussten wir uns förmlich reinschlingen (es war dennoch der leckerste Burger, den ich je gegessen habe) um den Bus mach Nelson zu bekommen. Steffen rannte vor, und musste ihn tatsächlich noch mal anhalten. Schwein gehabt! In Nelson haben wir dann unseren Mietwagen in Empfang genommen und haben uns auf den Weg mach Kaikoura gemacht. Der Weg dorthin war traumhaft schön und sehr abwechslungsreich. Steffen war glücklich, wieder in die Pedale treten zu können und testete das Auto erstmal… und so ging es zügig durch die Kurven, links, rechts, hoch und runter – ich quiekend auf dem Beifahrersitz. Am Ende sind wir gut angekommen und einfach nur noch ins Bett gefallen, denn die Delfine warteten ja schon auf uns… 🐬

Swimming with dolphins

Heute morgen um 05:30 ging es zum schwimmen mit Delphine. Beim ersten Stop, alle sprangen rein, kurze Zeit später ertönte das Signal für wieder rein kommen… was ist das große direkt vor uns. Oh yeah, ein Waal!!! Wie geil. Die ganze tourest aufregend und unbeschreiblich.

Sonnenbrand im Dezember

Trotz Bewölkung und ausgiebigen eincremen hat es uns leider erwischt. – Sonnenbrand! Die Sonneneinstrahlung hier ist um einiges intensiver, so dass selbst ich, die sonst Sonnenbrand nicht kennt, mit roter Nase und roten Armen durch die Gegend laufe. So hieß es heute, mit langem T-Shirt und Sonnenhut paddeln. 16 km gen Norden, Zwischenstopps in Lagunen, leider etwas zu früh, so dass wir auf die Flut warten mussten um passieren zu können. Nächster Zwischenstopp – mal wieder bei den Robben und heute hat der Tourismusverband besonderes Futter geboten, so dass sich die Tiere spielend, tobend und kämpfend gezeigt haben. Auch die ganz kleinen Robben waren wieder da, die krampfhaft versuchten, über die Steine zu robben. Wenn es nicht klappte, wurde herzzerreißend geschrieben, aber die Mutter hat nur geschaut und nichts unternommen – also nix Helikoptereltern, da müssen die Kiddies noch durch die harte Schule. Steffen hat auch noch einen Pinguin gesehen, der sich dann jedoch vor mir versteckte. So ein Blödmann! Also der Pinguin, nicht Steffen 🙂

In Onetahuti angekommen, wechselten wir die Paddel gegen unsere Wanderschuhe und machten uns auf den Rückweg. Dabei zeigte sich das Paradies noch einmal von seiner besten Seite, fast schon ein wenig kitschig. Der Weg auf und ab, über Stock und Stein und 2 Hängebrücken… auch diese habe ich gemeistert, aber meine Lieblingspassagen werden es niemals nie. Am Ende haben wir die Abkürzung durch das Watt genommen. Leider haben wir uns bei einigen Passagen überschätzt, bzw das nich vorhandene Wasser unterschätzt, so dass unsere Schuhe jetzt pitsche patsche nass sind. Es bleibt ein wenig Hoffnung, dass sie über Nacht im Trockenraum trocknen, ansonsten müssen wir morgen einfach schneller gehen, so dass die Füße glühen… wir sind gespannt!

Abel Tasman

Heute klingelte wieder um 06 Uhr der Wecker, Bus Pick up Time 07:10. Die Nacht war nicht ganz so erholsam, etwas unruhig und um 4 Uhr war ich dann doch schon ziemlich munter. Egal. 07 Uhr bin ich noch schnell rüber ins Coffee, Frühstück holen. Tini hat am Hostel gewartet falls der Bus vorher schon da sein sollte, was sich auch bewahrheitete. Der Busfahrer schärfte seine Rennfahrergene und mich erinnerte es an den Haka Bus ‘Marry’ von vor 2 Jahren. 08:30 Uhr Kayak Einweisung, 09:45 waren wir bereits auf der Abel Tasman Sea. Geil! Wir paddelten straight forward zur ersten Insel und der dortigen Seal Kolonie. Das Wetter war noch etwas zugezogen, klärte mit der Zeit immer weiter auf. 👍 wir haben uns extrem viel Zeit bei den Seelöwen gelassen, Foto Time. Danach sind wir ein Stück zurück zu einer einsamen Bucht gepaddelt und haben Lunch Time gemacht. Fantastisch, einfach großartig! Die Sonne kam immer mehr raus, wie geil ist das denn. Danach ging es über die Mad Mile nach Anchorage, die See frischte richtig auf, Wellen und Wind von vorne. Das war geil und anstrengend zugleich. In der Bucht angekommen konnten wir unsere Unterkunft für heute und morgen schon sehen, Aquapackers Hostel. Wir sicherten unser Kayak am Strand und trockneten in der Sonne unsere Klamotten. Ein Paradies pur, unbeschreiblich schön!!! 16 Uhr nahmen wir das Dingy zum Hostel, tolle Begrüßung. Danach ein Bad im Meer und einen wundervollen Abend! Jetzt heißt es guten Nacht!